Trockenfutter für die Katze selbst machen: So einfach geht’s!

Trockenfutter für die Katze selbst machen: So einfach geht’s!

Werbelinks sind mit * markiert. Wir erhalten eine Provision bei einem Kauf, für dich ändert sich nichts. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Trockenfutter für die Katze selber machen.

Klingt verrückt?

Ist es keineswegs: Selbstgemachtes Trockenfutter bietet zahlreiche Vorteile, von denen Ihr Tier enorm profitieren kann.

Wie einfach Sie Trockenfutter in Eigenregie herstellen können, worauf Sie unbedingt achten sollten und wie Sie genau die Zusammensetzung finden, die Ihre Katze lieben wird, verraten wir Ihnen in diesem Beitrag.

Neugierig?

Das Wichtigste in Kürze:
  • Selbst gemachtes Katzentrockenfutter fördert die Gesundheit dank besserer Inhaltsstoffkontrolle und die Vermeidung schädlicher Zusätze.
  • Individuell angepasstes Futter erfüllt spezielle Bedürfnisse und Vorlieben der Katze, ideal bei Allergien und Unverträglichkeiten.
  • Die Zubereitung von Katzenfutter zu Hause kann kostengünstiger sein als der Kauf von Fertigfutter, besonders bei Großeinkäufen.
  • Eine ausgewogene Mischung aus Proteinen, Kohlenhydraten sowie Vitaminen und Mineralstoffen sichert eine rundum gesunde Ernährung.
  • Mit einfachen Schritten und Alltagszutaten lässt sich zu Hause ein schmackhaftes, gesundes Trockenfutter für Katzen herstellen.

Warum selbst gemachtes Katzenfutter besser ist

Verschiedene Vorteile sprechen dafür, den Napf Ihres Lieblings mit Trockenfutter aus eigener Zubereitung zu füllen.

Vorteil 1: Bessere Kontrolle über die Inhaltsstoffe

Indem Sie selbst das Futter zubereiten, wissen Sie genau, was in den Napf Ihrer Katze kommt.

Die Kontrolle der Inhaltsstoffe ist unvergleichbar und Sie können auf sämtliche künstliche Konservierungs-, Farb- und Aromastoffe verzichten, die in handelsüblichem Futter oft zu finden sind.

So unterstützen Sie die Gesundheit Ihres Tieres aktiv.

Vorteil 2: Kosteneinsparungen im Vergleich zu Fertigfutter

Überraschend aber wahr: Selbst gemachtes Katzenfutter kann sich positiv auf Ihren Geldbeutel auswirken und ist häufig günstiger als Fertigfutter.

Durch den Einkauf von Zutaten in größeren Mengen oder das Nutzen von saisonalen Angeboten können Sie nicht nur frischer, sondern auch kostenbewusster füttern.

Vorteil 3: Anpassung an individuelle Bedürfnisse der Katze

Keine andere Fütterungsmethode erlaubt eine so präzise und individuelle Ernährung.

Sei es wegen Unverträglichkeiten, Allergien oder besonderen Nährstoffbedarfen – die eigene Küche wird zur maßgeschneiderten Futterstation für Ihre Samtpfote.

Zutaten für selbst gemachtes Katzenfutter

Bevor wir detailliert in die Zubereitung einsteigen, schauen wir uns zunächst an, welche Zutaten Sie für selbstgemachtes Katzentrockenfutter benötigen:

Proteinreiche Zutaten wie Fleisch, Fisch oder Eier

Fleisch stellt eine hervorragende Quelle für essenzielle Aminosäuren dar und sollte im selbst gemachten Katzenfutter nicht fehlen.

Verwenden Sie mageres Rind, Geflügel oder Kaninchen, um den Proteinbedarf Ihrer Katze zu decken.

Auch Fisch, wie Lachs, ist reich an Omega-3-Fettsäuren und unterstützt ein gesundes Fell und eine agile Katze.

Kohlenhydratquellen wie Reis, Haferflocken oder Kartoffeln

Kohlenhydrate für Katzen liefern Energie und unterstützen die Verdauung.

Gut verträglich und als Teil des selbst gemachten Katzenfutters empfehlenswert sind gekochter Reis, Haferflocken oder auch Kartoffeln.

Achten Sie darauf, diese in moderaten Mengen anzubieten, da Katzen als carnivore Tiere primär von Proteinen leben.

Siehe auch  Katze zittert beim Fressen: Ursachen und Behandlung

Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe

Um den Körper Ihrer Katze mit allen nötigen Vitamine und Mineralstoffe zu versorgen, dürfen auch Obst und Gemüse nicht fehlen.

Karotten, Zucchini oder Kürbis sind unter anderem hervorragend geeignet, um das Katzenfutter mit Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen anzureichern.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Trockenfutter selber machen

Versprochen ist versprochen: Hier kommt unsere detaillierte Anleitung, mit der garantiert nichts schiefgehen kann.

Grundaufbau

  • Kohlenhydratquelle: Reis, Kartoffeln, Haferflocken (ca. 15 g pro Portion)
  • Gemüse: Karotten, Erbsen, Brokkoli, Zucchini (ca. 30 g pro Portion)
  • Proteinquelle: Fleisch (Huhn, Rind, Lamm), Fisch (Lachs, Thunfisch), Innereien (Herz, Leber) (ca. 100 g pro Portion)
  • Fettquelle: Lachsöl, Leinöl, Olivenöl (ca. 1 TL pro Portion)
  • Zusatzoptionen: Joghurt, Taurin, Vitaminpräparat

Rezeptbeispiele

1. Grundrezept mit Fleisch:

  • 1 EL Reis (15 g) und 30 g Gemüse (z.B. Erbsen) in ungesalzenem Wasser kochen.
  • 100 g Fleisch zerkleinern, kochen oder anbraten.
  • Alles mit Lachs- oder Leinöl vermengen und abkühlen lassen.

2. Grundrezept mit Fisch:

  • 100 g Fischfilet im Ofen garen.
  • ½ Kartoffel und 30 g Gemüse (z.B. Möhre) kochen.
  • Fisch und Gemüse zerdrücken, mit Joghurt und Öl vermischen.

3. Rindfleisch mit Gemüse:

  • 100 g Rindfleisch anbraten und zerkleinern.
  • 3 EL Karotte oder Brokkoli kochen.
  • Fleisch, Gemüse und Öl vermischen.

Wichtige Hinweise

Umstellung von Fertigfutter auf selbst gemachtes Futter

Die Umstellung auf selbst gemachtes Futter kann für Ihre Katze so spannend sein wie für Sie. Aber: Beginnen Sie langsam, indem Sie das selbst gemachte Futter nach und nach unter das gewohnte Fertigfutter mischen.

Steigern Sie täglich den Anteil des neuen Futters, bis Ihre Katze vollständig umgestellt ist.

Dieser Prozess kann bis zu mehreren Tagen dauern, also haben Sie Geduld, wenn Ihre Katze zunächst etwas skeptisch reagiert.

Beobachtung der Katze und Anpassung des Futters

Jede Katze ist ein Individuum und wie wir Menschen haben sie ihre eigenen Vorlieben und Abneigungen.

Achten Sie darauf, wie Ihre Katze auf unterschiedliche Zutaten und Rezepte reagiert: Zeigt Ihre Katze Unverträglichkeiten oder scheint etwas mit dem Futter nicht zufrieden zu sein, seien Sie bereit, das Rezept anzupassen.

Häufig gestellte Fragen

Warum sollte ich selbst gemachtes Katzenfutter verwenden?

Der Einsatz von selbst gemachtem Katzenfutter bietet verschiedene Vorteile. Sie haben eine bessere Kontrolle über die Inhaltsstoffe und können sicherstellen, dass keine schädlichen Zusätze enthalten sind. Außerdem können Sie Kosten sparen und das Futter individuell an die Bedürfnisse Ihrer Katze anpassen.

Aus welchen Zutaten besteht selbst gemachtes Katzenfutter?

Selbst gemachtes Katzenfutter besteht aus proteinreichen Zutaten wie Fleisch, Fisch oder Eiern sowie aus Kohlenhydratquellen wie Reis, Haferflocken oder Kartoffeln. Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe können durch die Zugabe von Gemüse und Obst in das Katzenfutter integriert werden.

Wie bereite ich selbst gemachtes Katzenfutter zu?

Die Zubereitung von selbst gemachtem Katzenfutter erfordert bestimmte Schritte. Dazu gehören das Abwiegen und Vorbereiten der Zutaten, das Mischen und Kneten des Teigs, das Formen und Trocknen der Futterkekse sowie die richtige Lagerung und Aufbewahrung.

Wie füttere ich meine Katze optimal mit selbst gemachtem Katzenfutter?

Es ist wichtig, die optimale Portionsgröße und den Fütterungsrhythmus für Ihre Katze zu bestimmen. Zudem zeigen wir Ihnen, wie Sie eine reibungslose Umstellung von Fertigfutter auf selbst gemachtes Futter durchführen können. Beobachten Sie Ihre Katze und passen Sie das Futter bei Bedarf an, um sicherzustellen, dass sie alle notwendigen Nährstoffe erhält.

Wie hilfreich war dieser Beitrag?

Klicke auf die Sterne um zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 0 / 5. Anzahl Bewertungen: 0

Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.

Schreibe einen Kommentar

Cookie Consent mit Real Cookie Banner
Share to...