Prominente Katzenfreunde 



 

"Hunde haben Herrchen - Katzen haben Personal"
 - das soll der Schriftsteller und Satiriker Kurt Tucholsky einmal gesagt haben. Und jeder Katzenbesitzer, der diesen Satz liest, wird wissend nicken...
Die Katze ist eben ein ganz besonderes Wesen - eigensinnig bis hin zu Arroganz und dabei doch anhänglich. Sie fordert ungeteilte Aufmerksamkeit. Aber wenn sie genug hat, hat sie genug. Und erst ihr Blick! Wie sie einen mit ihren großen Augen fixiert, aufmerksam, vorwurfsvoll und mitleidig zugleich, als wolle sie sagen:; was weißt du schon, du Mensch....
Dieses Phänomen geht auch an Prominenten nicht spurlos vorbei. M
it ihrem undurchschaubaren Naturell inspirierte die Katze viele berühmte Dichter, Schauspieler und Schriftsteller!  
Hier stellen wir Ihnen in regelmäßigen Abständen immer wieder Prominente und ihre tierischen Begleiter vor.


Prominente und ihr Haustier:
 

                

 


 - Moderatorin Anja Koebel
"Zuweilen fühlt man sich selbst als Untermieter."
Anja Koebel: Rein formal betrachtet, lebt die Katze schon beim Menschen. Aber zuweilen fühlt man sich selbst eher als der Untermieter.
Name: Morle, aber eigentlich nennen wir immer "Moehrchen Koebel".
Alter: 7. Auch wenn sie schon zu den älteren Katzen zählt, empfinde ich sie immer noch als jungen Hüpfer.
Rasse: Europäische Hauskatze, also dass, was einem immer über den Weg läuft. Einzigartig ist sie aber dennoch.
Lieblingsplatz: Dort, wo sie ungeteilte Aufmerksamkeit genießen kann: die Computertastatur, das Buch, die Zeitung.
Eigenheiten: Sie hat uns gut als "Schinkengeber" erzogen. Immer, wenn sie in die Wohnung kommt, ertönt ein unverwechselbares Gejaule, verbunden mit einem strammen Schritt zum Kühlschrank. Und sie gibt auch erst wieder Ruhe, wenn sie endlich was zwischen den Zähnen hat, Schinken. Außerdem treibt sie mich nachts gern aus dem Bett, nämlich dann, wenn sie raus oder rein will. Großartig!
 

  

        
 

"BIWAK" -Moderator Thorsten Kutschke
Er liebt meine vielen Reisetaschen . . . .

Zwei versierte Kletterer - der Moderator und sein Karteuser (BKH)

Lebt der Mensch nun mit der Katze, oder eher umgekehrt?
Thorsten Kutschke: Beides - alles andere wäre auch schlimm (für die Katze vor allem).
Name: Darwin vom Lehnmühlenschloss
Alter: 6 Jahre
Lieblingsplatz: In meinen Reisetaschen und Rucksäcken, die zum Ärger meiner Freundin, aber zur Freude Darwin's immer irgendwo rumliegen.
Eigenheiten: Er liebt Ballspiele und hat im schnellen Vorwärtsgang eine bessere Ballbehandlung als alle, die Bundestrainer Jogi Löw je mit zur EM nehmen wollte.
 
 

  

                 Petra Schweers - Die RTL-Moderatorin und Ihre Samtpfötchen
 

R T L-"Explosiv" Moderatorin Petra Neftel
Meine Katzen sind meine Therapeuten

Begeistert:
Petra Neftel  - viel beschäftigte und erfolgreiche "Explosiv" -Moderatorin beim Fernsehsender RTL sagt zu ihren zwei Samtpfötchen:
"Anton schnurrt mich gesund. Vor sechs Jahren holte ich meine 8-Kilo-Tigerin Paula aus dem Tierheim, vor drei Jahren kam Kater Anton dazu. Meine Katzen sind meine Therapeuten.
Bin ich mal krank, sind sie nervös, kommen immer wieder um nach mir zu sehen. Sie schnurren mich gesund.
Nur wenn sie um meinen Schoß streiten, werden sie zu Wildkatzen."    
 

  


 

Volksmusik-Star und Tierbotschafterin Stefanie Hertel
"Der allerbeste Tröster der Welt"
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Stefanie Hertel drückt ihren weiß-grau getigerten "Rudi" fest an sich. "Als Kätzchen ist er einfach im Haus aufgetaucht und hat es sich sofort bei uns bequem gemacht." erzählt die Volksmusikantin. Auch Töchterchen Johanna hat Kater Rudi lieb.
Als Jagdterrier Charly vor über einem Jahr von einem Auto überfahren wurde, trocknete Kater Rudi mit seiner Anwesenheit und Schnurren die bitteren Tränen von Tochter Johanna.
Stefanie Hertel hat ihr neuestes Familienmitglied, den Kater Rudi, im Münchner Tierheim "chippen" lassen. Die Sängerin will als Tierschutzbotschafterin des Deutschen Tierschutzbundes auf den neuen EU-Heimtierausweis aufmerksam machen.
Mikrochip oder gut lesbare Tätowierung
Seit dem 1. Oktober 2004 müssen Hunde, Katzen und Frettchen, die ihr Frauchen oder Herrchen auf Reisen begleiten, mit einem Mikrochip oder einer gut lesbaren Tätowierung gekennzeichnet sein und gültige Impfungen vorweisen. Ohne entsprechenden Heimtierausweis dürfen EU-Bürger ihr Tier bald nicht mehr innerhalb der EU mit auf Reisen nehmen.
Bereits ca. 500.000 Tierbesitzer haben ihre Katzen, Hunde, Pferde und Kleintiere "chippen" und kostenlos ins Deutsche Haustierregister des Tierschutzbundes aufnehmen lassen. Der Präsident des deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, erklärte: "Jahr für Jahr werden tausende verschwundene Haustiere wieder gefunden, weil sie gechippt und anschließend im Deutschen Haustierregister des Deutschen Tierschutzbunds aufgenommen wurden." Der Tierschutzbund fordert, dass gesetzlich vorgeschrieben wird, dass jedes Tier "gechippt" und registriert werden muss.

  


MDR1 -Radio Sachsen - Moderator Silvio Zschage

"Manchmal guckt er wie ein Alien"
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Wenn's ums Fressen geht - dann lebt sie bei mir und wartet aufs Futter. Es ist jedes mal so, als ob sie jahrelang nix bekommen hat . . .
Wenn's um einem Schlafplatz geht - dann lebe ich bei der Katze. Zumindest muss ich immer erst höflich anfragen ob ich jetzt auf's Sofa oder Bett darf und sie Platz macht
.
Name: Paulchen
Alter: 2 Jahre
Rasse: Abessinier - Mix (irgend so was aus Äthiopien)
Lieblingsplatz: Immer dort, wo mein älterer Kater auch liegen will . .  Das gibt sehr oft Stress.
Eigenheiten: Schleicht manchmal wie eine Schlange, wenn er vor einer Fliege flüchtet. Zeigt gern, wie stark sein Kopf ist, wenn er ihn gegen meine Schulter drückt und guckt manchmal wie ein Alien.

Zum Haushalt von MDR1 Radio Sachsen -Moderator Silvio Zschage gehören neben Paulchen (Foto) noch der Kater Kami (7 Jahre) und Kätzchen Carrie (2,5  Jahre alt).

  

Schauspieler und Sänger Björn Casapietra

"Mein Liebling ist Kater Cherie"
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Geburtstag: 18 Februar 1970 in Genua/Italien  Sternzeichen: Wassermann
Familienstand: ledig  Größe:1,83 m
Beruf: Tenor und Schauspieler, Ausbildung zum Elektromonteur, dann Bürokaufmann
Hochschule für Musik in Berlin, Gesangsausbildung in Mailand
Hobbys: Mode, Essen (Kochen), Rotwein trinken, Gedichte lesen, Treffen mit Freunden, Kino
Lieblingsmusik: U2, David Bowie, Nick Cave, Natürlich klassische Musik, besonders
'La Boheme'!
Lieblingsbuch oder -autor: Stefan Zweig 'Brief einer Unbekannten'
Lieblingsblume: Rose
Lieblingsgericht und -getränk:
Pesto, Eisbein(!), Steak mit Gorgonzolasauce, Rotwein, Grappa, Maracujasaft
Wie würdest Du dich selbst einschätzen:
ehrlich und direkt, offenherzig und gefühlvoll, freundlich, ehrgeizig
Lieblingstier:
Kater (mein Kater Cherie)

  



 


SAT.1- Moderatorin Bettina Cramer
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"Dieser Ossi ist mein Ruhepol.."
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Im Beruf hat sie viel Stress und auch privat beschreibt sich Bettina Cramer (36, "BLITZ") eher als hektisch.
Sobald die SAT.1 - Moderatorin aber nach Hause kommt, gibt Karthäuser - Kater OSSI das Tempo vor, übernimmt den "Pulsschlag".
"Ein Klimpern seiner riesigen Augen genügt und ich schalte sofort einen Gang zurück, setze mich ruhig hin und atme erst einmal ganz tief durch. OSSI ist mein Ruhepol...
 

  


MDR1 Radio Sachsen - Morgenmoderator
Maik Teschner

"Er ist nahezu undankbar, fordernd und redselig


MDR1 Radio Sachsen-Morgenmoderator Maik Teschner kuschelt gern mit Mizu.
Seine Labrador-Hündin Lexa und der Kater gehen sich respektvoll aus dem Weg.
Selbstverständlich ist es so, dass der Mensch bei der Katze wohnt. Wir als Mizu's Personal sind jedenfalls sehr froh, bei unserem Kater leben zu dürfen.
Name: Mizu
Alter: 15,5 Jahre
Rasse: Hauskater
Lieblingsplatz: Auf dem sonnigen Balkon und vor allem vorm Fressnapf.
Eigenheiten: Scheinbar undankbar, fordernd und redselig.

 

  

Hier nun einige Menschen, die durch ihre Liebe zu den Katzen in der Literatur erwähnt werden

Kardinal Richelieu (1585 – 1642) galt als mächtig, ehrgeizig und einflussreich. Um seine Ziele durchzusetzen, ging er über Leichen! Seinen Katzen hingegen krümmte er kein Haar!  Er umgab sich mit seinen auserwählten Lieblingen, wann immer er sich in den privaten Bereich zurückzog. Die Tiere bedeuteten im so viel, dass er ihnen nicht nur eine ansehnliche Pension hinterließ, sondern auch zwei Wärter, die sie nach seinem Tod versorgen sollten. 
 

Ludwig XIII., von 1610 bis 1643 König von Frankreich, arbeitete eng mit Kardinal Richelieu zusammen. Er setzte denn auch der von der Kirche verordneten Katzenverbrennung ein Ende. Ein wunderbares Leben führten französische Katzen zweifellos auch zwischen 1715 und 1774 unter Ludwig XV. Er besaß eine weiße Katze, die er jeden Morgen in sein Schlafzimmer ließ und sogar zu Versammlungen des Königlichen Rates mitnahm. 

Papst Pius IX. (1792 – 1878) war für seine Katzenliebe bekannt. Seine samtpfotige Begleiterin saß bei ihrem Herrn am Tisch und wartete geduldig, bis er gegessen hatte – dann nämlich schlug ihre große Stunde und sie bekam ein Spezialmenü, das sie am selben Tisch einnehmen durfte! 

Charles Dickens (1812 – 1870) war geistiger Vater so unvergänglicher Figuren wie Oliver Twist und gehört zweifellos zu den bedeutendsten britischen Romanschriftstellern. Dickens liebte Katzen über alles. Eine seiner Katzen hieß Wilhelm, wurde aber in Wilhelmine umbenannt, nachdem sie ihre ersten Kätzchen geboren hatte. Eines Abends saß Dickens, in ein Buch vertieft, am Tisch, seine Katze neben sich. Plötzlich ging die Kerze aus. Dickens zündete sie wieder an, streichelte zerstreut seine Katze, die ihn mit einem herzerweichenden Blick bedachte, und las weiter. Als die Kerze kurz darauf wieder erlosch, bemerkte Dickens die erhobene Pfote, mit der das Tier die Flamme ausgeschlagen hatte! Sie wollte, dass  Herrchen sich um sie kümmerte – und erreichte natürlich ihr Ziel. 

Charles Pierre Baudelaire (1821 – 1867) zählt zu den bedeutendsten Dichtern des 19.Jahrhunderts. Als erklärter Katzenfreund schrieb Baudelaire auch mehrere Gedichte über Samtpfoten. Auf all seinen Wegen nahm er sich die Zeit, streunende Katzen heranzulocken und zu streicheln. Eines Tages ertappte ein Freund ihn dabei, wie er gedankenverloren vor einer Wäscherei stand und eine Katze bewunderte, die auf einem Stapel frischer Weißwäsche hockte. 

Harrison William Weir (1824 – 1906) war Maler, Schriftsteller und Journalist. Er gründete 1887 den National Cat Club und kam als Erster auf die Idee, Edelkatzen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Er war der große Katzenexperte des viktorianischen Zeitalters! 

Louis Wain (1860 – 1939) hatte sich durch teils humoristische, teils exzentrische Darstellungen vermenschlichter Katzen eine Namen gemacht.  Ein Kater namens Peter weckte Louis Wains Interesse an Katzen. Er wurde zum Vorsitzenden des National Cat Club ernannt und half den oft geschmähten, mit Verachtung gestraften Samtpfoten zu einem besseren Status in seinem Land und setzte sich aktiv für den Tierschutz ein. 

Sidonie Gabrielle Colette (1873 – 1954) war Schriftstellerin und leidenschaftliche Tierfreundin. Ihre Texte zeugen von großem Einfühlungsvermögen diesen Lebewesen gegenüber.  Sie gilt als eine der größten Katzenliebhaberinnen der literarischen Welt. Zahlreiche Fotos zeigen sie mit ihren Schmusetigern auf der Straße, im Garten und sogar am Schreibtisch! Sie hielt sich unter anderem eine Wildkatze namens Bâ-Tou, die als Jungtier von zwanzig Monaten aus dem Tschad gekommen war. Bâ-Tou spielte und schnurrte wie jede Hauskatze und wurde für ihr Leben gern am Bauch gekrault. 

Paul Klee (1879 – 1940)  gehört zu den originellsten Vertretern der Malerei des 20.Jahrhunderts. Von Katzen war er regelrecht fasziniert: Er bildete sie in seinen Zeichnungen ab, fotografierte und malte sie. Er besaß selbst mehrere Samtpfoten, die er auf Zelluloid bannte und damit unsterblich machte. 1902 zum Beispiel, entstand ein Foto von Mys, einer dunklen Langhaar-Katze. Das ebenfalls langhaarige Kätzchen Nuggi nahm der Künstler 1905 auf. Fritzi, ein gestreifter Tabby, wurde 1921 zum Fotomodell. Zehn Jahre später der weiße Langhaar-Kater Bimbo. 

Jean Cocteau (1889 – 1963) war Schriftsteller, Dramatur, Maler, Grafiker und Filmregisseur. Er hielt stets mehrere Samtpfoten. Darunter einen prächtigen Siamkater namens Karoun, dem er eins seiner Werke widmete („Drôle de Ménage“) 

Brigitte Bardot wurde 1934 geboren. Nachdem sie zunächst als Fotomodell gearbeitet hatte, wurde sie 1952 für die Leinwand entdeckt. 1973 beendete sie ihre Karriere und setzt sich seitdem für den Tierschutz ein. Ihre Stiftung entwickelte ein Sterilisationsprogramm für Streuner. Außerdem setzte sie durch, dass jedes Kätzchen, das in Frankreich geboren wird, tätowiert werden muss und in einem Tierregister geführt wird.  

Raymond Chandler, Krimi-Autor, lebte mit der schwarzen Angorakatze Taki, die, 20 Jahre alt, 1951 starb. 

Winston Churchills letzter Kater Jock starb 1975 in Chartwell und wurde für die Touristen durch einen neuen Jock ersetzt. 

O.W. Fischer, Schauspieler, bekam 1952 seinen ersten Kater Michael. Er nannte sein Haus „Katzenschlößl“ wegen der vielen Katzen. 

Ernest Hemingway lebte mit rund 30 Katzen auf seiner Finca Vigia, Kuba. Sie ist heute noch eine Katzenstation mit 40 Tieren. 

Hermann Hesse hatte immer mehrere Katzen. Namen: Schneeweiß, Zürcher, Zwinkeler. Sein letzter Kater war Porphy (1962). 

Erich Kästner lebte in München mit 4 Katzen. Die letzte hieß Mucki. 

Rosa Luxemburg, Sozialistin. Ihre Katze Mimi bewunderte Katzenfreund Lenin 1912 in Berlin. 

Mark Twain hatte meist 10 Katzen. Namen: Apollinaris, Zoroaster und Sour Mash! 

Katzomanen von A bis Z: 

Die heilige Agatha; Srah Bernhardt, die Brontë-Schwestern, Claudia Cardinale, Albert Einstein, Anatole France, Paul Gallico, Eugen Gerstenmaier, Heinrich Heine, Konfuzius, Abraham Lincoln, Sophia Loren, Jean Marais, Mohammed, Peter O’Toole, General Patton, Pablo Picasso, Franklin D. Roosevelt, Albert Schweitzer, Queen Victoria, Emile Zola. 

Leider habe ich auch berühmte Katzenhasser gefunden: 

Heinrich III (1551 – 1589), König von Frankreich, hatte vor Katzen solche Panik, dass er in Ohnmacht fiel, wenn er sie nur von weitem sah. 

Ludwig XIV, der Sonnenkönig, (1638 – 1715) soll schon im  zarten Alter von 10 Jahren angeblich Freudentänze an Scheiterhaufen aufgeführt haben, in denen Katzen bei lebendigem Leibe verbrannt wurden. 

Alexander der Große, Julius Caesar und Napoleon Bonaparte litten an einer Katzenphobie.

 

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