Zentralnervensystem (ZNS)
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Das
Gehirn: 20 bis 28 g, gedrängt, nach hinten ausladend mit einem stumpfen
Vorderhorn. 35 mm lang, 37 mm breit und 26 mm hoch. Die Gehirnwindungen
sind wenig ausgeprägt, wenig gefurcht.
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Der
Wassergehalt des Gehirns erreicht 80 % (9-11 % Proteine und 6 % Fette).
Im Mittelhirn und Endhirn befindet sich der Hypothalamus, des endokrine
System kontrolliert: |
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-das
Kleinhirn (Koordinierung von Motorik und Gleichgewicht) und das
Vorderhorn (Kontrolle von Organfunktionen) im hinteren Teil des Gehirns.
Das Kleinhirn, dessen Oberfläche in breite Lamellen geteilt ist, wiegt
zwischen 3 und 5g; • das Rückenmark: weißlicher, zylinderförmiger, im
Wirbelkanal gelegener Strang, wiegt zwischen 7 und 9 g. Aus beiden
Seiten des Rückenmarkes treten Wurzeln der Rückgratnerven hervor. Im
Innern verlaufen die für Bewegung und Koordinierung zuständigen
Empfindungsnervenbahnen. |
Darstellung der Gehirnhemisphären, Draufsicht.
Dorsalsicht des Gehirns
7. Suprasylvii Furche
8. Marginalfurche
9. Kreuzfurche
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Draufsicht der Hirnhemisphären und Irrigation Ventralsicht interne
Karotisarterie
10. Basilararterie
11. Vertebralarterie
14. Epiduralnetze
15. Kieferarterie
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Das
periphere Nervensystem
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Bezeichnung für die Gesamtheit der Nervenfasern, die wie folgt
gegliedert sind: |
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-Schädelnerven (12 Paare: Riechnerven, Sehnerven, Hörnerven,
pneumogastrische Nerven etc.) |
-Rückgratnerven, die an das Rückenmark gebunden sind (36-38 Paare, davon
8 Gehirn-, 13 Rücken-, 7 Lenden, 3 Sakral- und 5 bis 7 Kokzygennerven).
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Das
vegetative oder autonome Nervensystem
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Es
reguliert die vegetativen Lebensfunktionen (Funktionstüchtigkeit der
Organe und Koordinierung ihrer Es umfasst besonders:
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-den
Sympathicus mit Nerven und Ganglien. Die Sympathicusnerven führen von
Plexus zu Plexus bis zu den Organen. Die Thoraxganglien bilden Aorten-
und Lungenherzfasern. Die aus den Sakralganglien stammenden Zweige
bilden die hypogastrischen Nerven für die Beckenorgane;
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-diesem
gegenüberstehend das Parasympathicus, das aus einem Schädel- und einem
Beckenbereich gebildet ist.
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Der
nahezu kugelförmige Augapfel liegt in der Augenhöhle. Sein Volumen
beträgt zwischen 4,5 und 5 cm3, sein Gewicht zwischen 10 und 11g und
sein horizontaler Durchmesser zwi-schen 19 und 22 mm. Die
Augenhöhlendecke umfasst 3 Schichten, oder Häute:
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-Außenhaut (Lederhaut und Hornhaut),
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-Mittelhaut (Uvea: Aderhaut, Ziliarkörper und Iris), |
-Innenhaut (Netzhaut mit Papille und Sehnerv).
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Der
Inhalt des Augapfels besteht aus dem Augenwasser, das die vordere Kammer
ausfüllt und dem Glaskörper (2,8 cm3), der von der Linse, einem
durchsichtigen, lichtbrechenden, bikonvexen Organ (8 mm stark; 0,5 cm3;
1,4g), getrennt ist, das die Hauptrolle der Akkomodation, d.h. der
Entfernungsanpassung, spielt. Die Hornhaut bildet den vorderen
durchsichtigen Teil der Außenhaut. Die Uvea, Gefäßhaut mit Nerven,
umfasst die Vorderschicht der Iris, den Ziliarkörper und die Aderhaut.
Die vor der Linse gelegene Iris trennt die vordere und die hintere
Augenkammer. |
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Die
grünlichblaue, gelbliche, blendenförmige, von zahlreichen konzentrischen
oder strahlenförmigen Muskeln durchzogene Iris lässt das Licht nur durch
die Pupille hindurch. |
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Die Größe
der Pupille bestimmt den Lichteinfall. Am helllichten Tag zieht sie sich
zusammen und nimmt die Form eines vertikalen, sehr schmalen
Linsenspaltes an. Im Dämmerlicht vergrößert sie sich zu einem Kreis.
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Die
schmale, stark pigmentierte, zwischen der Netzhaut und der Lederhaut
gelegene Aderhaut, die sich aus einem Gefäßnetz zusammensetzt, sichert
die Versorgung der Netzhaut und des vorderen Augenabschnittes. Die obere
Hälfte der hinteren Augenkammer bildet eine helle, aus Zellen bestehende
Schlicht, auch Teppisch genannt, die das Licht reflektiert und bricht
sowie bei Dämmerlicht eine gute Sicht ermöglicht. Der Sehnerv stellt
eine Verbindung zwischen der Netzhaut und dem Gehirn dar.
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Schema des
Augehintergrundes der Katze
Netzhautgefäße
1 – Venen
2 – Arterien
3 – Teppichzone
4 – Papille
5 - Zone ohne Teppich
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