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Friedliches Zusammenleben mit Schmusetigern
Kinder und Katzen können
die dicksten Freunde werden. Denn trotz ihrer Unabhängigkeit passen sich die
Stubentiger problemlos der jeweiligen Lebenssituation ihrer Menschen an.
Zudem besitzen sie die Eigenschaft, sich zu großem Stress elegant zu
entziehen. Und umgekehrt akzeptieren Kinder schnell die Selbständigkeit
ihrer vierbeinigen Freundin. Wenn es gar nicht anders geht, lernen sie sogar
schnell, die gefürchteten Tatzenhiebe zu respektieren. Doch soweit muss man
es erst gar nicht kommen lassen.
Schon ab dem dritten Lebensjahr können Kinder mit Katzen auskommen. Denn
dann können die Eltern ihnen vermitteln, dass eine Katze ein eigenständiges
Lebewesen ist, das es zu respektieren gilt. Man sollte erklären, dass sie
kein Spielzeug ist und man sie nicht nach Belieben aus dem Schlaf reißen
oder beim Fressen stören darf. Kinder im Vorschulalter besitzen auch schon
die nötige Reife, die Katzensprache verstehen zu lernen.
Dass Katzen falsch sind, ist ein Vorurteil. Denn bevor eine Katze ihre
Krallen einsetzt, lässt sie deutlich erkennen, wenn ihr etwas nicht passt.
Erste Anzeichen von Unwilligkeit zeigt sie durch Hin- und Herbewegen des
Schwanzes an. Angelegte Ohren und zusammengekniffene Augen, Fauchen,
Schwanzaufplustern und schließlich Krallenzeigen sind ganz sichere
Alarmzeichen.
Ebenso wichtig für das Zusammenleben von Kind und Katze in einem Haushalt
ist die Hygiene. So sollten Kinder lernen, immer vor den Mahlzeiten und nach
Anfassen der Katze die Hände zu waschen. Katzenhaare sollten von
Polstermöbeln und Teppichen täglich entfernt werden. Fress- und Trinknäpfe
nach jeder Mahlzeit reinigen und Futterreste entsorgen. Impfungen, Wurmkuren
und tierärztliche Kontrollen regelmäßig durchführen lassen. |