Rassenportrait:   Abessinier

Geschichte:

Es ist nachgewiesen, dass die Abessinier zu den ältesten Katzenrassen zählt.
Viele Legenden und Geschichten ranken sich um ihre Herkunft. So soll 1868
ein englisches Schiff eine goldbraune Katze mit bernsteinfarbenen Augen
vom damaligen Abessinien nach England gebracht haben. Andere Quellen
sprechen davon, dass 1860 die Ehefrau eines in Abessinien stationierten
englischen Soldaten die Katze nach Europa gebracht hätte. Fest steht, dass
die heutige Abessinier ein englisches Zuchtprodukt ist. Weltweite
Anerkennung fand die Rasse aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Nachdem
amerikanische Züchter den Typ der Abessinier entscheidend weiter entwickelt
hatten, fasste sie Ende der 80er Jahre auch in Europa wieder Fuß und
verbreitete sich schnell.

                                                                                                                                                                                  
Ch. Danakil's Georgia Abessinier
Gesamterscheinung:                                                                                                                                               
weiblich, wildfarben
                                                                                                                                                                                                                                           
Züchter und Besitzer: B.& M. Hinke


Mittelgroße Katze mit kräftiger Muskulatur und geschmeidigem Körper, der
auf langen, schlanken und sehnigen Beinen steht. Der lange Schwanz vollendet
ein Bild perfekter Ausgewogenheit. Mittelgroß ist der wie ein stumpfer Keil
geformte Kopf, das Kinn und die Schnauze sind kräftig. Die gerade Nase darf
keinen Stop haben. Breit an der Basis sind die offen getragenen an den Spitzen
runden Ohren, gern werden Ohrbüschel gesehen. Das Bild des Kopfes runden
die großen, ausdrucksstarken, mandelförmigen Augen ab, die in Bernsteingelb
oder Grün leuchten. Dicht liegt das kurze Fell an, das wenig Unterwolle hat.
Ein Charakteristikum für die Rasse ist das „Abessinier-Ticking“: Jedes einzelne
Haar weist eine Bänderung von abwechselnd dunklen und hellen Haaren auf.
Obwohl die wildfarbenen Abessinier nach wie vor zu den Favoriten zählen, hat
sich die Farbpalette in den letzten Jahren enorm verbreitert. Die Rasse ist zwar
gesund und robust, trotzdem leiden viele Tiere an einer Erbkrankheit, der
Progressiven Retina Atrophie (RTA). Deshalb sollte man sich vor dem Kauf
eines Jungtieres die RTA-Freiheit der Eltern bestätigen lassen
 

Charakteristika

Abessinier

Haarart:

Kurzhaar

Herkunftsland:

Äthiopien

Größe:

mittelgroß

Pflege:

nicht allzu pflegeaufwendig, mehrmals in der Woche bürsten und kämmen

Wesen:

leidenschaftliche Jägerin, etwas eigensinnig, sehr aufmerksam gegenüber „ihrem Menschen“, lebhaftes Temperament













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